Mittwoch, 9. März 2011

Bahnstreik geht in die nächste Runde

Wie die GDL erklärte, sollen beim kommenden Bahnstreik die Fahrgäste nicht weiter gequält werden. Sie hätten schon genug mitgemacht, so die GdL.

Bestreikt werden ab morgen daher nur Linien, bei denen keine Menschen von den Streiks betroffen sind, also Güter-, Personen- und S-Bahnverbindungen.

Ruhe dagegen noch bei den Fahrgästen. Streiks seien die einzigen Zeiten, zu denen man zwar mit üblichen Verspätungen zu rechnen habe, aber wenigstens darüber informiert werde, so ein Sprecher der Gewerkschaft der leidenden Fahrgäste.

Die Streiks sollen auf unbestimmte Zeit laufen.


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Berlin

Die Bundesregierung hält an E10 fest.

Trotz Käuferstreik hat die Bundesregierung am gestrigen Dienstag erklärt, weiterhin an E10 festhalten zu wollen. Indes führten erste Untersuchungen zu überraschenden Ergebnissen. E10 enthält bei vielen Anbietern derzeit nur 5,1 Prozent Bioethanol. E10 wurde damit faktisch eigentlich noch nicht eingeführt und die Politik hält lediglich am neuen Namen für normalen E5-Kraftstoff fest.

Aber Raider heißt ja jetzt auch Twix...


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Dienstag, 1. März 2011

Guttenberg erklärt Rücktritt

Berlin

Am heutigen Dienstag erklärte Verteidigungsminister Guttenberg sofort nach Bekanntwerden der Plagiatsvorwürfe im Zusammenhang mit seiner Doktorarbeit den Rücktritt.

Zunächst hatte er die Vorwürfe als abstrus bezeichnet, sich jedoch, nachdem das Plagiat lückenlos nachgewiesen war, freiwillig dazu durchgerungen, unsauberen Umgang mit Quellen einzugestehen und den Doktortitel "vorübergehend" nicht mehr zu führen. Nach der Klärung werde er ihn aber wieder führen.

Nachdem die Universität Bayreuth den Titel aufgrund schwerwiegender Verfehlungen entzog, konnte sich Minister zu Guttenberg schliesslich dazu durchringen, endgültig auf den Titel zu verzichten und die ohnehin schon nachgewiesenen groben Verstöße einzugestehen.

Entkräftet von seinem Ritt auf der Kanonenkugel gab Minister zu Guttenberg nun auf und trat von seinen Ämtern zurück, als er bereits mit dem Rücken zum Abgrund stand, der Rückhalt zuletzt selbst bei CDU/CSU zu bröckeln begann und unzählige Wissenschaftler auf die Barrikaden gingen.

Bundeskanzlerin Merkel bedauerte indes den Rücktritt des Ministers, der sicherlich ein Vorbild für die gesamte CDU darstellt. Merkel erklärte am Rande einer Wahlkampfveranstaltung, man müsse ihr nicht Anstand und Moral erklären.

Aus heutiger Sicht ist dem zuzustimmen, denn man sollte sich mit nichts beschäftigen, von dem man nichts versteht.


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