Sonntag, 7. November 2010

Berlin


Nach dem Ausbruch von Bundesfinanzminister Schäuble bei einer Pressekonferenz konnte nun der Grund des Zwischenfalls geklärt werden.




Offenbar gab es bei der Ausschreibung der Stelle des Finanzministers ein bedauerliches Versehen. Wie ein Sprecher des Finanzministeriums bestätigte wurde die "soziale Kompetenz" im Anforderungsprofil vergessen.

Dienstag, 2. November 2010

Berlin

Nach dem Sprengstofffund im Kanzleramt werden Rufe nach einer stärkeren Überwachung von Luftfracht laut.

Präsident des Weltluftfahrtverbands IATA Giovanni Bisignani wies darauf hin, dass Paletten oder Container nicht in einem Arbeitsgang gescannt werden können. Technisch sei dies zwar möglich, jedoch fehle der Druck von Regierungen und nationalen Luftfahrtbehörden. Inwiefern sich der Druck dieser Instituitionen im Vergleich zur Aussicht auf explodierende Flugzeuge noch erhöhen ließe, blieb dabei offen.

Die Wirtschaft warnt dagegen bereits vor übertriebenen Sicherheitsvorkehrungen. Der Frachtverkehr dürfe nicht lahmgelegt werden, teilten erste mahnende Stimmen mit. Sicherheit dürfe nicht auf Kosten der Gewinnmaximierung erreicht werden, so der Tenor.

Ein völlig neuartiges Sicherheitskonzept brachte dagegen Niedersachsens Innenminister Schünemann ins Gespräch. Er forderte eine Verfassungsänderung, die es erlaubt, bei einer Terrorbedrohung ein Flugzeug abzuschießen. Die Möglichkeit müsse gegeben sein, den Verteidigungsfall auszurufen und Flugzeuge, die als Waffe eingesetzt werden, abzuschießen.

Wie effektiv der Abschuss durch Sprengung bedrohter Flugzeuge sein kann, ist indes umstritten. Einige Experten gehen davon aus, dass möglicherweise auch der Abschuss von Flugzeugen einen ähnlichen Effekt auf die Struktur haben könnte, wie die Explosion einer Bombe im Inneren.

Sprengstoff im Kanzleramt

Berlin

Am Dienstag sorgte ein an Bundeskanzlerin Angela Merkel adressiertes Paket für große Aufregung, welches offenbar Sprengstoff und einen Zündmechanismus enthielt.

Nach ersten Angaben soll das Paket aus Griechenland stammen und an Merkel persönlich adressiert gewesen sein. Unklar ist jedoch bis zur Stunde, zu welchem Zweck Merkel den Sprengstoff bestellt hat.  

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Freunde warten auf Kumpel

Chile

Bei den Rettungsarbeiten in Chile warten Freunde gebannt auf Kumpel.

Inzwischen wurden bereits 21 der im August verschütteten 33 Kumpel befreit. Unterdessen stehen Experten bei dem Versuch die Ursachen des Unglücks aufzuklären noch immer vor einem Rätsel. Einige wenige Experten glauben jedoch, es könnte ein Zusammenhang zu dem Einsturz des Zuganges bestehen, dies müsse jedoch noch untersucht werden.

FDP löst sich auf

Berlin

Auch ein Jahr nach der Bundestagswahl scheint der Höhenflug der Koalition ungebrochen.

Während die CDU bereits auf 28% angelangt ist, kommt die FDP trotz ihrer Arbeit noch immer auf 4% der stimmen.

Setzt sich dieser Trend fort, dürfte die FDP in einigen Wochen auf Stimmspenden angewiesen sein um noch 0% zu erreichen.

Guido Westerwelle zeigte sich am Abend optimistisch, die fünf Prozenthürde in 10-15 Jahren wieder erreichen zu können.

Leistung müsse sich schließlich wieder lohnen. Und bis dahin plane man wieder etwas Leistung zu erbringen.

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Entschieden

Düsseldorf


Nach einer aktuellen Verlautbarung steht der Austragungsort des ESC nun fest. Nach dem grandiosen Sieg von Lena findet der damit dritte deutsche ESC in Düsseldorf statt.

Enttäuscht zeigte sich dagegen OB Sauerland, der mit seiner Bewerbung für Duisburg überraschend scheiterte.

Das Scheitern sei eine Blamage und ein Rückschlag für die gesamte Region, so eine erste Stellungnahme. Dabei habe man auf erfahrene Veranstalter und ein sehr gutes und ausgeklügeltes Sicherheitskonzept gesetzt.

Der Veranstaltungsort - die Scheune von Bauer Uwe sollte ca. 50-100 Zuschauer aufnehmen können und über einen angesägten Holzsteg zu erreichen sein, der bei zu großem Zulauf unter der Menschenmenge geplant zusammenbrechen sollte.

Nun wird Düsseldorf den ESC ausrichten - dort gibt es Platz für nur 24.000 Fans.

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Dienstag, 12. Oktober 2010

USA hebt Tiefseebohrungsverbot auf

Washington

In den USA wurde fast sechs Monate nach Ausbruch der Ölpest im Golf von Mexico das Verbot von Öl-Tiefseebohrungen vorzeitig aufgehoben.

Nach Angaben der Regierung wurde inzwischen der rechtliche Rahmen geschaffen, weitere Zwischenfälle in der Größenordnung des Unterganges der Deep Water Horizon verhindern zu können.

So muss die Ölindustrie zukünftig nicht mehr nur zusichern, Sicherheitsventile eingebaut zu haben, sondern dies fest versprechen. Mögliche Beschädigungen der Ventile sind unverzüglich innerhalb von fünf bis zehn Jahren zu beheben. Außerdem sind die Bohrlöcher nach Planungen der Regierung vor dem plötzlichen Untergang einer Ölplattform zu verschließen. Andernfalls ist ein solcher Untergang unzulässig.

Planmäßiger Bauverlauf

Stuttgart

Im Streit um das Bauprojekt Stuttgart 21 verkündet Heiner Geißler den Durchbruch.
Bei den Vermittlungsgesprächen zwischen Bahn, Landesregierung und Gegnern des Projekts ist es nach seinen Angaben zum Baustopp gekommen.

Ahnungslos zeigt man sich dagegen bei der Bahn. Es handle sich nicht um einen Baustopp, sondern um eine leichte Verzögerung im Fahrplan, so ein offizielles Dementi, das noch am Abend veröffentlicht wurde.

Unterbleiben sollen jedoch als entgegenkommen zunächst bis Jahresende sämtliche Baumaßnahmen, die nach dem Zeitplan erst für das Jahr 2011 vorgesehen waren, heißt es in der Stellungnahme.

Bis dahin solle es nach Angaben der Landesregierung auch möglich sein, die Proteste der Bevölkerung weitgehend zu beruhigen. Weitere Wasserwerfer, Pfefferspray, sowie chinesische Experten zur Betreuung der Demonstranten nach deren Verhaftung seien bereits angefordert.